Lokales Bündnis mitgedacht-mitgemacht
Samstag, 14. Mai, ab 15.00 Uhr: Eltern-Kind-Zentrum Stuttgart-West und Spielwaren Kurtz gemeinsam aktiv auf dem Marktplatz anlässlich des:
„Internationalen Tags der Familie der Lokalen Bündnisse“
Am Samstag, den 14. Mai 2011 ab 15.00 Uhr haben Familien die Gelegenheit, sich über Betreuungs-Angebote beim EKiZ-Spielwaren-Kurtz-Stand auf dem Marktplatz zu informieren. Sie können sich dabei aktiv in die Diskussion und Ideenfindung einbringen und Teil der Problemlösung sein, die der Aktionstag Familie zum Thema „Vereinbarkeit“ in den Fokus nimmt. Eine sogenannte Bodenzeitung und der Brief eines Schulkindes an die Stadtverwaltung sollen für Aufmerksamkeit im Zentrum der Aktivitäten sorgen. Spielwaren Kurtz wird den EKiZ-Mittagstich für Grundschüler/innen mit einer Spendenaktion auf dem Marktplatz unterstützen...
Presseinformation
Bereits zum sechsten Mal haben die Lokalen Bündnisse für Familie den Internationalen Tag der Familie am 15. Mai zum Anlass genommen, zu ihrem bundesweiten Aktionstag einzuladen. Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auf die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Eltern mit Schulkindern“ gerichtet. Ein weiterer Schwerpunkt des Aktionstages ist es, die Voraussetzungen dafür zu zeigen, dass Partnerschaften zu einem gemeinsamen Anliegen funktionieren.
Das Eltern-Kind-Zentrum und Spielwaren Kurtz sind zwei Partner im Lokalen Bündnis für Familie in Stuttgart. Beide Unternehmen nutzen den Aktionstag Familie 2011 unter dem diesjährigen Motto „Mitgedacht, mitgemacht“, um der Öffentlichkeit ihre Ideen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorzustellen.
Dazu gehört zum Beispiel seit März 2010 die gut nachgefragte, weil verlässliche Samstagsbetreuung von 12.00 bis 18.00 Uhr im 4. Stock bei Spielwaren Kurtz. Qualifizierte Fachkräfte des Eltern-Kind-Zentrums betreuen hier Kinder vom 2. bis zum 10. Lebensjahr. Diese können in den liebevoll und kindgerecht gestalteten Räumen verweilen und ausgiebig spielen, währenddessen ihre Eltern in Ruhe einkaufen oder – wie in vielen Fällen – ihren Berufen in den Geschäften der Innenstadt nachgehen. Das EKiZ nutzt die gleichen Räume bei Spielwaren Kurtz unter der Woche ebenfalls für den Minikindergarten mit zwei Kleinkindgruppen ab 15 Monaten.
Mit der Samstagsbetreuung sind Familien mit kleinen Kindern ebenso angesprochen wie Familien mit heranwachsenden Kindern. EKiZ und Kurtz wissen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Spagat ist zu allen Zeiten, in denen Kinder eine gute Betreuung brauchen. Das fängt heute bereits im Babyalter der Kinder an und geht über die anschließende Kindergartenzeit bis weit in die Schulzeit hinein.
In der Diskussion um den Ausbau verlässlicher und altersgerechter Betreuungsangebote werden deshalb auch diejenigen immer wichtiger, die Eltern mit Schulkindern Freiräume und Sicherheit bieten, Beruf und Familie zeitgleich zu bewältigen. Bedarfsgerechte, nach wie vor vielfach ehrenamtlich initiierte Projekte wie beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung und der Mittagstisch (Freitisch) für Schüler, wie sie das Eltern-Kind-Zentrum im Stadtteil West machen, sind zwei bewährte Lösungen. Diese sollten sich in guten Partnerschaften mit der Wirtschaft und der Kommune zugunsten von Eltern und Kindern finanziell stabilisieren und ausbauen lassen.
Das Service-Büro der Lokalen Bündnisse informiert ergänzend: „Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur wichtig für die Eltern mit Schulkindern, sondern hat auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Fast eine halbe Million Mütter in Deutschland, deren Kinder sich im Schulalter befinden, könnten im Falle verlässlicher Betreuungsangebote kurzfristig wieder für den Arbeitsmarkt gewonnen werden. Dies zeigt eine Berechnung der Prognos AG für den Zukunftsrat Familie im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Lokalen Bündnisse für Familie unterstützen die Eltern mit vielfältigen Angeboten dabei, Familie und Beruf zu vereinbaren. Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss von Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteure, darunter mehr als 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. Mehr als 640 Bündnisse sind bereits in der Initiative aktiv. In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben rund 56 Millionen Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert. Weitere Informationen: www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de




