Lockdown - Na und!

Unter dieser Überschrift steht unser neues Projekt. Warum? Weil wir die Familien unterstützen möchten, falls die Kinder wegen Quarantäne wieder zum Homeschooling verdammt werden. Es werden die Eltern mit PC-Schulungen durch Ehrenamtliche für diese Herausforderung geschult und gestärkt.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Bildungsangebotes sind Kinder ab der 5. - 8. Klasse, die zum Teil nur sehr schwer in die Realität nach der Pandemie zurückfinden.  Hier werden junge Erwachsene Freizeit-Aktivitäten anbieten und gemeinsam Zeit verbringen. Es können somit neue Stärken und Leidenschaften bei den Kindern geweckt werden und die Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht werden.

16.10. - Fußball - Besuch bei den Stuttgarter Kickers mit Mücke

02.11. - Musik-Workshop - Musik mischen, Songs zusammenstellen usw.  mit Chrissy

Event mit einem Sprüher ist geplant - ganz legal

Finanziert ist das Projekt bis Dezember über das Programm ZukunftsMut der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit 4.500 €.

Wir freuen uns auch über Ehrenamtliche, die mitarbeiten möchten!

Interesse? Dann meldet Euch direkt bei Adriane Altmann-Gentner, sie leitet gemeinsam mit Petra Mayer dieses Projekt.
agentner@eltern-kind-zentrum.de

DabeiSein - Chancengleichheit für Kinder in der Pandemie

Dabei Sein - nicht abgehängt werden durch die Corona-Pandemie - das ist das Ziel, das wir mit dem Projekt speziell für benachteiligte Familien in unserem Stadtteil/Quartier umsetzen wollen. Im Stuttgarter Westen leben viele Familien - häufig auch mit Migrationshintergrund - in sehr beengten Verhältnissen. Durch die aktuelle Pandemie werden die Familien gezwungen, in den Häusern zu bleiben und werden auf sich selbst zurückgeworfen. Dies ist nicht immer einfach und oft sind die Kinder die Leidtragenden, die sich nicht gesehen fühlen und keine Chance bekommen.

Im ersten Lockdown ab März 20 hat sich gezeigt, dass diese Familien meist auch nicht die finanziellen Mittel haben, um den Kindern die technischen Voraussetzungen für Homeschooling zu ermöglichen. So habe ich mit Familien gesprochen, die mir folgende Situationen geschildert haben: Gymnasiasten 8. und 7. Klasse können nur über das Handy am Unterricht teilnehmen, zum Teil müssen sie sich die Endgeräte mit den Geschwistern oder Eltern teilen. Dazu kommt dass die Verbindungen schlecht sind und die Endgeräte veraltet, so dass ein Lernen nicht möglich ist.

Um diese Lücke zu schließen und den Kindern die Chance zu geben „Dabei zu Sein“, möchten wir mit dem Projekt folgende Schritte umsetzen:

1. Sammelaktion im Stadtteil und unter unseren Mitgliedern, nach gebrauchter noch funktionsfähiger Hardware für Homeschooling

2. Aufruf zur Mithilfe und Aufrüstung der Hardware mit entsprechender Software, damit die Geräte verwendbar sind. Hier nehmen wir auch mit unserem Kooperationspartner REPAIR-Café Kontakt auf, die unsere Räume regelmäßig für ihr Café nutzen.

3. Abfrage des Bedarfs der Familien im Stadtteil.

4. Verteilung der Hardware und Aufbau einer Internetplattform, Chats oder anderer sinnvoller Foren, um einen regelmäßigen Austausch mit den Familien aufrecht zu erhalten und in Kontakt zu bleiben.

5. Sozialpädagogen und Ehrenamtliche werden diese Plattform gemeinsam betreuen und somit die Qualität sichern.

Wir möchten, je nach Bedarf und altersgerecht, digitale Hausaufgabenbetreuung oder Bastel-/  Spielenachmittage anbieten - auch für Kinder, die teilweise in der Quarantäne sind - und somit aktiv Familien unterstützen. Wir bieten derzeit bereits Babytreffs und Kindersingen für Eltern mit  Kleinkinder digital an, das sehr gut angenommen wird.

Wir freuen uns über finanzielle und ehrenamtlich Unterstützung! Seid Ihr dabei?

Bitte meldet Euch bei Elke Arenskrieger, elke.arenskriegereltern-kind-zentrumde